Wohnmobil Weltweit


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11.07.2013 :

Schönes Wetter : um 10.00 Uhr wurden wir von einem abenteuerlich aussehenden russ. Bus abgeholt und zu
Steinbrüchen gefahren wo früher Apatit abgebaut wurde; wir hatten von dort oben einen grandiosen Rundumblick
auf die riesige unbewohnte Landschaft  und es war die bequemste Fahrt in einem Bus bisher auf dieser Reise;
diese Busse sind wirklich für die schlechten Straßen ausgelegt und entsprechend gefedert;

















Anschließend fuhren wir an das Ufer der Bucht von Tschupa u. suchten nach „Mondgestein“, welches
hier vorkommen soll; danach einkaufen im Dorfsupermarkt der so sortiert und ausgezeichnet war wie
bei Tante Emma in der 50-er Jahren !













Nachmittags Ausflug mit dem Kutter des Busfahrers in die Bucht von Tschupa





Abends haben wir dann gemeinsam leckeren Fisch (Lachsforelle), den Artem besorgt hat, am Lagerfeuer
gegrillt und sind noch schön zusammengesessen, weil es hier nicht mehr dunkel wird !





12.07.2013 :

Abfahrt 09.00 Uhr und zurück zur M 18 und dann weiter bis zu einer Wasserstelle; Trinkwasser aufgefüllt, den
nördlichen Polarkreis überquert und bis nach Kirowsk auf die Kola-Halbinsel gefahren; vorher noch im Supermarkt
eingekauft u. danach auf dem Gelände des botanischen Gartens einen sehr schönen, eingezäunten Stellplatz
gefunden (sehr ruhig und grün); es kam dann noch ein kurzes, heftiges Gewitter; die Vegetation verändert sich
langsam in Richtung Tundra und es wird merklich kühler !













13.07.2013 :

am nächsten Tag wurden wir wieder um 10.00 Uhr von einem Bus abgeholt und wir machten einen Ausflug mit
Rucksack und einem Führer in die Bergwelt der Chibinen! Wir bekamen unterwegs Tee und einen
selbstgebackenen Kuchen und hatten wieder tolles Wetter; Die Chibinen sind ein fast kreisrundes Gebirge von
etwa 45 km Durchmesser auf der Halbinsel Kola. Entstanden sind die Chibinen durch eine Intrusion vor rund
362 Millionen Jahren. Sie sind der weltweit größte Pluton sowie ein Gebiet mit außergewöhnlicher Mineralienvielfalt.
Die höchste Erhebung des Gebirges ist der Judytschwumtschorr (alle Gipfel tragen samische Namen) mit 1201 m
Seehöhe. Auf Grund der nördlichen Lage liegt die Baumgrenze hier schon bei 400 m, darüber folgt die Tundra und
schließlich eine polare Steinwüste, die man als Frostschuttwüste bezeichnet.
Am Südrand der Chibinen liegt die Bergbaustadt Kirowsk, bei der sich auch ein kleines Skigebiet befindet.
Hier wird hauptsächlich Apatit für die Düngemittelproduktion abgebaut.
Die Chibinen sind bekannt für ihre nahezu unberührte Natur, wie zum Beispiel am Umbosero (ein See von der
Fläche des Bodensees ohne ständige Siedlungen an seinen Ufern). Ferner befindet sich hier und an den
verschiedenen Seen Infrastruktur für Camper wie zum Beispiel bei Kuelporr, das von Kirowsk über eine Straße
erreichbar ist, im Sommer jedoch zumeist nur mit einem Geländewagen. Die Stadt Apatity in der Nachbarschaft
von Kirowsk liegt an der Eisenbahnstrecke von Sankt Petersburg nach Murmansk (Murmanbahn) (etwa 160 km
südlich der Hafenstadt), von wo aus Kirowsk öffentlich mit dem Bus erreichbar ist.





















Nach der Wanderung ging es in das Hotel der Stadt Kirowsk und dort haben wir wieder hervorragend gespeist.













Nach dem Essen mit dem Bus zurück zum WoMo kurz relaxt und um 16.00 Uhr Führung durch den botanischen Garten  mit der
einheimischen Führerin Ludmilla; Milliarden von Stechmücken; Ludmilla hat gleich zu Anfang des Rundganges
Spray ausgeteilt; sind dann durch den Wald bis zur Baumgrenze und haben den sehr schönen Blick dort oben
über Kirowsk genossen;

















Anschließend Abstieg u. noch etwas durch den botanischen Garten geschlendert u. dann wieder zurück zum WoMo.
Wir haben hier immer noch SAT-Empfang !! Erstaunlich da die SAT-Schüssel fast in den Boden zeigt
(wegen der Erdkrümmung).

 

14.07.2013 :

Heute steht die letzte, rein russische, Etappe an : wir fahren um 09.00 Uhr aus Kirowsk los und fahren auf
der M 18 durch bis Murmansk; unterwegs bei Montschegorsk  viel zerstörte  Natur gesehen, weil dort eine
Buntmetallverhüttung ist; es sind enorme Schäden an der Vegetation zu erkennen und es sieht hier teilweise
aus wie eine Mondlandschaft; 



jetzt wechselt die Natur vollends zu Tundra; Berge kommen in Sicht; in Murmansk
auf den Parkplatz des Hotels „Ogni Murmanska“ gefahren; dort mit Blick auf den Skihang Ogni Murmanska und
die Skilifte die WoMos schön geparkt; es gibt hier Strom und Wasser und es können die Duschen des Hotels
gegen Gebühr, mit benutzt werden; Nachmittags noch ein letztes Briefing und dann der Abend zur freien Verfügung;





















15.07.2013 :

Start um 09.30 Uhr mit dem Bus und einer sehr netten Führerin zu einer Stadtrundfahrt nach Murmansk; leider
konnten wir den Eisbrecher Lenin nicht anschauen da der zur Reparatur in ein anderes Dock musste;  alternativ
haben wir das Heimatkundemuseum besichtigt; Murmansk ist eine aufgeweckte, sehr gepflegte Stadt man sieht
nirgends Müll oder Schmutz auf den Wegen und Strassen; die Leute sind freundlich und freuen sich wahrscheinlich
auch über die schönen Tage, da hier über ein halbes Jahr ständige Dunkelheit herrscht;



























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