Wohnmobil Weltweit


zurück zu Seite 5












Abends dann Abschiedsabend mit gutem Essen und lustigen Spielen; habe eine heftige Erkältung und kämpfe
mich durch den Abend;  die Sonne geht hier nicht mehr unter ! Zu unserer Freude haben wir sehr schönes und für
Murmansk, warmes Wetter, was selbst für die Einheimischen ungewöhnlich ist ! Normalerweise herrscht hier meist
Regen und trübes Wetter;





















16.07.2013 :

Ausgeschlafen und die Lehnhardt`s verabschiedet , da die auf kürzestem Weg wieder zurück nach Helsinki müssen.



dann um 13.15 Uhr mit dem hoteleigenen Shuttle, noch ein letztes Mal in einen russ. Supermarkt nach
Murmansk (Vorräte ergänzt, weil es hier viel billiger als in Norwegen ist) u. mit dem Taxi wieder zurück
zum WoMo; erstaunlich wie westlich das hier, am Ende der Welt, schon ist – tolles Sortiment und nicht
sehr teuer, bis auf Eiscreme : 2 Kugeln umgerechnet 8,-- EUR !!!!









Nach dem Einkauf wieder zurück zum Platz und alles wieder verstaut; Wasser aufgetankt; Toilette ausgeleert; die überschüssigen
Alkoholvorräte verschenkt und die Bordapotheke nochmals intensiv durchgesehen, daß ja kein Hustensaft mit Kodein
dabei ist, denn das konfiszieren die Russen, da das bei denen ein Rauschmittel ist und dann wird es beim
Grenzübertritt eine üble Geschichte; Abends noch das restliche russ. Fleisch gegrillt, denn auch Fleisch und
Kartoffeln darf man nicht nach Norwegen einführen ! Zum Abschluß noch etwas TV geschaut (erstaunlich, dass wir soweit
nördlich noch Empfang haben) weil es leicht begonnen hat zu regnen und dann ins Bett;

17.07.2013 :

Um 08.15 Uhr aufgebrochen und uns von den beiden weißrussischen Reiseleitern verabschiedet die wieder zurück nach Minsk
fahren! Wir sind dann auch gleich los und und dann 230 km über die A 138 und die P 10 Richtung russ. Grenze gefahren; die
anderen beiden Reiseleiter begleiten uns noch bis Kirkenes; den Grenzübertritt macht dieses Mal aber jeder alleine;
die Straße ist anfangsnoch gut, wird dann aber 40 km vor der russ. Grenze sehr schlecht mit vielen versteckten
Bodenwellen; wir kommen an dem deutschen und russ. Kriegerdenkmal (Gebirgsjägerbataillon) bei Pecenga
(Petschenga) vorbei und bleiben hier kurz stehen, sehen uns die Anlage an und legen eine  Gedenkminute ein







anschließend fahren wir über Zapoljarnyj nach Nikel und dort wieder durch russ. Bergwerksgebiet mit enormen,
sichtbaren Umweltschäden; abgestorbene Wälder und nur noch braune, tote Landschaft; wir passieren zwei
Kontrollposten und müssen unsere Pässe zeigen; problemlos; die Vegetation wird wieder grün; dann kommt
die Grenze; aussteigen und in das Abfertigungsgebäude; Fahrer links, Beifahrer rechts; dann Passkontrolle;
nicht gerade freundlich aber auch keine Spur von Feindlichkeit; dann zurück zum Auto; es stehen zwei Mann
am Auto; ein gut aussehender im Tarnanzug und ein russ. Zöllner; Karin zieht Ihre Schuhe aus und geht ins
Wohnmobil dann stutzt der Zöllner erst mal; er geht dann aber zielstrebig ins Auto und will, daß Karin alle Türen
und Schränke öffnet; ich musste außen stehen bleiben; der Zöllner war genau hat aber auch nicht in die Schränke
oder unter die Betten gelangt; wollte dass Karin ein paar Schachteln und Behälter öffnet und nach 10 Min. war
alles vorbei; der Mann im Tarnanzug wollte die Medikamente sehen und hat zusätzlich Karins Tagesration an
Medikamenten (war ein extra Behälter) durchgesehen (wegen dem besagten Kodein); dann weiter zu den
Norwegern; die waren sehr freundlich bei der Passkontrolle; dann musste Karin vor dem Gebäude warten
und ich zurück zum Auto; dann zwei Mann Kontrolle; einer im Auto und einer außen herum; fragten nach
Alkohol und Fleisch; nach 10 Min. war auch hier alles vorbei und wir durften einreisen; Uhren zwei Stunden
zurück gestellt ! Sind dann noch bis Kirkenes in den Hafen gefahren; dort auf den Wohnmobilstellplatz bei den
Hurtigruten (N 69° 43´01.4“  E 30 ° 04´ 17,9“ ); alle anderen dort wieder getroffen; großes Hallo und jeder
erzählte über seine Erlebnisse an der Grenze; hier endet die geführte Reise und jeder fährt individuell weiter;
wir haben noch unsere letzten Rubel bei der Reiseleitung in Euro zurückgetauscht, die russ. Navis zurückgegeben
und dann auf dem Stellplatz noch Kaffee getrunken;





Nach dem Kaffeetrinken los gefahren, weil wir ja zum Nordkap wollen; noch ca. 1,5 Std. gefahren bis kurz vor
Tana Bru; dort auf einem Parkplatz am Rovvejavri- See ( N 70° 10´ 46,0“  E 28 ° 23´ 21,8“) die Rosenheimer mit dem
anderen MAN getroffen; wir haben auf dem Parkplatz übernachtet und Spaghetti gekocht und deren geschmuggelten
Rotwein (40 Ltr.) probiert; war sehr gut; noch etwas bei denen im WoMo zusammen gesessen; dann geschlafen;
schönes Wetter und taghell !







18.07.2013 :

Um 07.00 Uhr aufgestanden und gefrühstückt; die Rosenheimer sind schon um 04.00 Uhr losgefahren; wir sind
dann um 08.30 Uhr los weil wir 420 km vor uns haben; wir wollen bis zum Nordkap durchbrausen; es geht durch
herrliche Landschaften, vorbei an Seen und herrlichen Gebirgslandschaften; wir sehen blauen Himmel der entfernt
sich aber von uns und es wird bedeckt und zieht sich zu; wir fahren durch die norwegische wenig besiedelte
Finnmark; ziemlich viele Kurven und schmale Straßen; kurz vor dem Nordkap Kaffeepause am Fjord; Johann mit
seinem Hymer ist vorbeigebraust; in einem Supermarkt Kartoffeln und Milch für 9,-- € gekauft;











Dann den Tunnel zur Insel Mageroya durchfahren und in Honningsvag getankt (14,20 norweg. Kronen /Ltr. Diesel)
und um 20.30 Uhr das Nordkap Plateau erreicht; es liegt im Nebel; am Kassenhäuschen 380 norweg. Kronen für
zwei Pers. u. Wohnmobil für zwei Tage bezahlt und WoMo am Parkplatz eingeparkt (N 71° 10´ 08.8“  E 25° 46` 46,2“);
es war einiges los; wir hatten dann Glück und konnten ein Wolkenloch nutzen und das Nordkap in voller Größe sehen;
dann die Nordkaphalle mit all ihren Sehenswürdigkeiten besucht und ein paar Souvenirs gekauft; jetzt erst haben wir
den Umrechnungskurs erfahren und sind erschrocken; 7 NKr für einen Euro !! Das macht alles natürlich teuer !

















Kurz vor Mitternacht kam dann die Busarmada mit den Kreuzfahrttouristen; Wahnsinn wie viele die da her karren;
da wimmelt es ja nur so; die wollen alle die Mitternachtssonne sehen, aber leider ist das Nordkap in Wolken;
fürchterlicher Sturm in der Nacht; wir hatten unerwartet TV Empfang und konnten das Erste Programm empfangen !!

19.07.2013 :

Um 10.00 Uhr aufgestanden; gefrühstückt und geduscht und dann noch ein paar Aufnahmen gemacht; schweinekalt !!!!!
8 Grad Plus !!! und ein Sauwind !! Kaum dass ich die Türen vom WoMo halten kann;



dann um 12.30 Uhr das Nordkap wieder verlassen und den nördlichsten Weihnachtsladen der Welt in Skarsvag besucht;



















anschließend noch das WoMo auf einem Stellplatz gegen Gebühr ent- und versorgt und dann bis nach Hammerfest
(der nördlichsten Stadt der Welt) gefahren; dort auf den NAF-Campingplatz  STORVANNET weil Karin Wäsche
waschen musste; direkt an einem kleinen See; es gibt dort Waschmaschine und Trockner; es nieselt und ist
ungemütlich, daher gibt es Nudeln mit Krabben im Wohnmobil, die wir vorher in einem Supermarkt gekauft
hatten; sehr lecker;





Noch etwas TV geschaut und um 00.30 Uhr ins Bett und unruhig geschlafen wegen meines Hustens;

 

20.07.2013 :

Um 07.00 Uhr aufgestanden und gefrühstückt; nach Hammerfest in den Hafen gefahren und den Ort besichtigt;
nichts Besonderes daran gefunden; Wetter ist kalt und trüb;







dann wieder auf die Piste und zurück bis Lakselv; dort in einem Souvenirshop Postkarte und Briefmarken gekauft
und für Karin eine Kappe vom Nordkap;



dann weiter über Karasjok zur finnischen Grenze; diese war nicht besetzt, so dass wir zügig „einreisen“ konnten;
über eine herrliche, einsame Berg und Talfahrt über die E 75 und das finnische Hochland, km-weit ohne jeglichen
Gegenverkehr, bis zum Inarisee; dort war der erste Campingplatz voll; der zweite hat mir nicht gefallen so dass wir
dann beim Bärenfelsen auf einem Parkplatz mit eingezeichneten Wohnmobilstellplätzen, an einem kleinen See in
der Pampa übernachtet haben (N 68° 48´ 59,6“  E 27° 18´ 51,9“ );  wir haben gut geschlafen; es war mal wieder
etwas Sonne heute;











21.07.2013 :

Um 07.30 Uhr aufgestanden; um 09.30 Uhr losgefahren; es regnet! Wir fahren über die E 75 bis zu dem
Ivalo Info Parkplatz( N 68° 44` 13,1“  E 27° 28` 39,6“) kurz danach geht es rechts zu dem
höchsten Aussichtspunkt über dem Inarisee den Inari Lake Sceniv View; die Zufahrt ist mit 20 % sehr steil und
wir dachten das klappt nicht mit dem Gewicht; aber es klappte doch ! Eintritt 12.-- EUR für 2 Pers.; oben dann
gigantischer Ausblick, der nur noch mit einem Rundflug zu toppen wäre !









dann weiter zum Aussichtspunkt in das Skigebiet Kaunispää  mit einem Berggasthof (dort oben steht man auch gut
für eine Nacht N 68° 26` 01,1“   E 27° 26` 30,8“ );dort den Ausblick genossen, kurz was gegessen und dann
etwas über die Pisten gewandert; das Skigebiet ist für Alpinski ausgelegt mit zahlreichen Schleppliften aber nur 450 m hoch !!!



nächste Seite